Hinweis: Tirzepatid ist in der EU als Wirkstoff eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels zugelassen. Dieser Text dient ausschließlich der Information und beruht auf veröffentlichter wissenschaftlicher Literatur und Angaben der Zulassungsbehörden. Tirzepatid mit der Kennzeichnung „research use only“ ist kein zugelassenes Arzneimittel und ausschließlich für die Laborforschung bestimmt.

Stellen Sie sich 2.539 Menschen mit Adipositas oder Übergewicht vor. Alle bekommen dieselben Empfehlungen: weniger essen, mehr bewegen. Ein Teil von ihnen erhält zusätzlich einmal pro Woche ein neues Medikament, der Rest ein Placebo. Nach 72 Wochen werden die Ergebnisse ausgewertet.

Die Menschen in der Placebogruppe hatten im Schnitt 3 % ihres Körpergewichts verloren. Diejenigen, die das neue Medikament in der höchsten untersuchten Dosis bekamen, fast 21 %. Und mehr als die Hälfte von ihnen nahm ein Fünftel ihres Körpergewichts oder mehr ab.

Das war die Studie SURMOUNT-1, und das Medikament heißt Tirzepatid. Inzwischen ist es in den USA und in der Europäischen Union zugelassen und steht im Mittelpunkt der Debatte darüber, wie Adipositas und Diabetes heute behandelt werden sollten. Schauen wir uns an, was dahintersteckt, warum es so gut wirkt und was wir aus großen klinischen Studien darüber wissen.

Die Signale, die der Körper nach jeder Mahlzeit sendet

Um Tirzepatid zu verstehen, müssen wir bei etwas anfangen, das mehrmals täglich im Körper passiert, ohne dass wir es merken: beim Essen.

Sobald wir essen und die Nahrung im Darm ankommt, schüttet der Darm eine Gruppe von Hormonen ins Blut aus, die man Inkretine nennt. Ihre Aufgabe ist es, den Körper auf die ankommenden Nährstoffe vorzubereiten. Die zwei wichtigsten sind:

  • GLP-1, das die Bauchspeicheldrüse zur Insulinausschüttung anregt, die Magenentleerung verlangsamt und dem Gehirn das Signal „Ich bin satt“ sendet.
  • GIP, das ebenfalls die Insulinausschüttung nach dem Essen steigert und mitbestimmt, wie der Körper mit Fett umgeht.

Beide Hormone senken den Blutzucker vor allem dann, wenn er erhöht ist, also nach einer Mahlzeit. Das ist wichtig, denn so wirken sie gezielt und bedarfsgerecht.

Die Medizin hat begonnen, diese Signale schon vor Jahren nachzuahmen. Es entstanden Medikamente, die das Hormon GLP-1 kopieren. Das bekannteste davon ist Semaglutid. GIP blieb dagegen lange außen vor, weil man über seinen Nutzen für die Behandlung weniger wusste.

Dann stellten sich Forschende des Unternehmens Eli Lilly eine Frage: Was wäre, wenn wir nicht nur eines dieser Signale nachahmen, sondern beide gleichzeitig?

Ein Molekül, zwei Schlüssel

Das Ergebnis war Tirzepatid. Es ist ein Peptid, also eine Kette aus 39 Aminosäuren, und das erste zugelassene Medikament, das die Rezeptoren beider Hormone gleichzeitig aktiviert. Fachlich spricht man von einem dualen GIP- und GLP-1-Rezeptoragonisten. Im Handel ist es unter den Namen Mounjaro und Zepbound erhältlich.

Spannend ist, wie das Molekül aufgebaut ist. Seine Grundlage bildet das Hormon GIP, das die Forschenden so verändert haben, dass es auch an den GLP-1-Rezeptor andocken kann. Während ältere Medikamente also einen Knopf drücken, drückt Tirzepatid zwei auf einmal.

Einen Haken gab es allerdings noch. Natürliche Inkretine werden im Körper innerhalb weniger Minuten abgebaut. Deshalb hängten die Forschenden eine Fettsäure an das Molekül. Sie sorgt dafür, dass sich Tirzepatid im Blut an das Eiweiß Albumin bindet, das es vor schnellem Abbau schützt. Dadurch bleibt es etwa fünf Tage im Körper, und eine Gabe pro Woche reicht aus.

Was im Körper passiert, wenn Tirzepatid wirkt

Laut der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) ahmt Tirzepatid beide Darmhormone nach. In der Praxis führt das zu drei Effekten, die sich gegenseitig ergänzen:

  1. Die Bauchspeicheldrüse schüttet nach dem Essen mehr Insulin aus, und der Blutzucker sinkt.
  2. Das Sättigungsgefühl setzt früher ein und hält länger an. Man isst ganz natürlich weniger, ohne gegen den Hunger ankämpfen zu müssen.
  3. Der Magen entleert sich langsamer, sodass die Nahrung länger darin bleibt und das Völlegefühl länger anhält.

Das Ergebnis ist eine bessere Blutzuckerkontrolle und eine allmähliche Gewichtsabnahme. Deshalb setzt Tirzepatid bei zwei sehr verbreiteten Erkrankungen zugleich an: Typ-2-Diabetes und Adipositas.

Die erste Bewährungsprobe: Typ-2-Diabetes

Bevor Tirzepatid in der Adipositas-Behandlung ankam, musste es sich bei Diabetes beweisen. Ende 2018 startete das klinische Studienprogramm SURPASS. Die fünf internationalen Hauptstudien umfassten rund 6.000 Menschen mit Typ-2-Diabetes und dauerten 40 bis 52 Wochen. Tirzepatid trat darin gegen Placebo, Insuline und Semaglutid an.

Der wichtigste Messwert war der HbA1c-Wert (Langzeitblutzucker), der den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten etwa drei Monate widerspiegelt. Bei Menschen mit Diabetes behalten Ärzte diesen Wert am genauesten im Blick.

  • Laut Hersteller sank der HbA1c-Wert in den einzelnen Studien im Durchschnitt um 1,7 bis 2,4 Prozentpunkte.
  • In der Studie SURPASS-2, die 2021 im New England Journal of Medicine erschien, trat Tirzepatid erstmals direkt gegen Semaglutid an. In allen untersuchten Dosierungen senkte es den HbA1c-Wert und das Körpergewicht stärker.
  • Menschen mit Diabetes nahmen dabei im Schnitt etwa 5 bis 11 Kilogramm ab, obwohl die Gewichtsabnahme nicht das Hauptziel dieser Studien war.

Im Mai 2022 ließ die US-Arzneimittelbehörde FDA Tirzepatid unter dem Namen Mounjaro zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zu. Die Europäische Union folgte im September desselben Jahres.

Ein Fünftel des Körpergewichts: die Studie SURMOUNT-1

Dann kam die Studie, von der wir zu Beginn erzählt haben. SURMOUNT-1 erschien 2022 im New England Journal of Medicine und konzentrierte sich auf Menschen mit Adipositas oder Übergewicht, die keinen Diabetes hatten.

Schauen wir uns die Zahlen genauer an:

  • Mit der höchsten untersuchten Dosis verloren die Teilnehmenden im Schnitt 20,9 % ihres Körpergewichts. Mit Placebo waren es 3,1 %.
  • 56,7 % der Menschen mit der höchsten Dosis nahmen ein Fünftel ihres Körpergewichts oder mehr ab. Mit Placebo gelang das nur 3,1 %.
  • Selbst die niedrigste untersuchte Dosis führte zu einer durchschnittlichen Abnahme von rund 15 %.

Zur Einordnung: Jemand, der zu Beginn 110 Kilogramm wog, würde bei einer Abnahme von 20 % rund 22 Kilogramm verlieren.

Im November 2023 ließ die FDA Tirzepatid unter dem Namen Zepbound zur langfristigen Gewichtsregulierung zu. Es ist für Erwachsene mit einem Body-Mass-Index (BMI) ab 30 vorgesehen oder ab 27, wenn zusätzlich eine gewichtsbedingte Begleiterkrankung vorliegt, etwa Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes oder Schlafapnoe. In der Europäischen Union wird es zur Gewichtsregulierung unter demselben Namen eingesetzt wie bei Diabetes, also als Mounjaro.

Duell der Spitzenreiter: Tirzepatid gegen Semaglutid

Nach diesen Ergebnissen lag eine Frage in der Luft, die sich Ärzte wie Patienten stellten: Ist Tirzepatid wirklich besser als Semaglutid, das bekannteste Medikament, das allein auf GLP-1 setzt? Die Antwort lieferte die Studie SURMOUNT-5, die 2025 im New England Journal of Medicine erschien.

Diesmal ging es nicht um einen Vergleich mit Placebo, sondern um ein direktes Duell. 751 Erwachsene mit Adipositas und ohne Diabetes wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine erhielt Tirzepatid, die andere Semaglutid, jeweils in der höchsten Dosis, die gut vertragen wurde. Die Studie dauerte 72 Wochen.

TirzepatidSemaglutid
Durchschnittliche Gewichtsabnahme20,2 %13,7 %
Durchschnittliche Abnahme in Kilogramm22,8 kg15,0 kg
Verringerung des Taillenumfangs18,4 cm13,0 cm

Tirzepatid lag bei allen untersuchten Werten vorn. Ein interessantes Detail war der Unterschied zwischen den Geschlechtern: In beiden Gruppen nahmen Männer etwa 6 % weniger ab als Frauen. Männer machten 35 % der Teilnehmenden aus, mehr als in früheren Adipositas-Studien. Laut den Autoren könnte das erklären, warum die durchschnittliche Abnahme etwas geringer ausfiel als in SURMOUNT-1.

Drei Jahre später: der Diabetes, der ausblieb

Ein Teil der Teilnehmenden von SURMOUNT-1 hatte zu Beginn einen Prädiabetes, also leicht erhöhte Blutzuckerwerte, die eine Vorstufe von Diabetes sind. Diese Menschen (mehr als tausend Teilnehmende) setzten die Behandlung insgesamt 176 Wochen fort, also mehr als drei Jahre. Die Ergebnisse erschienen Ende 2024 im New England Journal of Medicine.

  • Menschen mit der höchsten untersuchten Dosis hielten ihre Gewichtsabnahme von rund 20 % auch nach drei Jahren.
  • Ein Typ-2-Diabetes entwickelte sich nur bei 2,4 % der mit Tirzepatid Behandelten, unter Placebo dagegen bei 13,7 %. Das entspricht einer Risikosenkung um etwa 94 %.

Die Studie lieferte aber auch eine wichtige Lehre. Nach dem Absetzen der Behandlung begannen Gewicht, Blutzucker und Blutdruck innerhalb von 17 Wochen wieder in Richtung der Ausgangswerte zu steigen. Adipositas verhält sich damit wie andere chronische Erkrankungen, etwa Bluthochdruck: Solange sie behandelt wird, ist sie unter Kontrolle, aber sie verschwindet nicht von selbst.

Ruhigere Nächte: das erste Medikament gegen Schlafapnoe

Im Dezember 2024 folgte ein weiterer Meilenstein. Die FDA ließ Tirzepatid (Zepbound) zur Behandlung der mittelschweren bis schweren obstruktiven Schlafapnoe bei Erwachsenen mit Adipositas zu. Es war das erste Medikament überhaupt, das für diese Erkrankung zugelassen wurde.

Bei der Schlafapnoe verengen oder verschließen sich die Atemwege im Schlaf immer wieder, sodass die Atmung kurz aussetzt. Betroffene wachen oft müde auf, ohne zu wissen, warum. Adipositas zählt zu den wichtigsten Risikofaktoren.

In den Studien SURMOUNT-OSA sank die Zahl der Atemaussetzer pro Stunde Schlaf mit Tirzepatid um etwa 25, mit Placebo um etwa 6.

Zeitstrahl: vom Labor in die Arztpraxis

JahrWas geschah
2018Forschende von Eli Lilly beschreiben in der Fachzeitschrift Molecular Metabolism ein neues Molekül, damals unter dem Code LY3298176. Ende des Jahres startet das Studienprogramm SURPASS.
2021SURPASS-2 im NEJM: Tirzepatid senkt HbA1c und Gewicht stärker als Semaglutid.
2022Mai: FDA-Zulassung von Mounjaro bei Typ-2-Diabetes. Juni: SURMOUNT-1 zeigt eine durchschnittliche Gewichtsabnahme von 20,9 %. September: Zulassung in der Europäischen Union.
2023November: FDA-Zulassung von Zepbound zur langfristigen Gewichtsregulierung.
2024Dreijahresdaten aus SURMOUNT-1: Diabetesrisiko bei Prädiabetes um etwa 94 % gesenkt. Dezember: FDA-Zulassung von Zepbound bei obstruktiver Schlafapnoe.
2025SURMOUNT-5: im direkten Duell 20,2 % Gewichtsabnahme mit Tirzepatid, 13,7 % mit Semaglutid.

Warum Tirzepatid so viel Aufmerksamkeit bekommt

  • Es hat die Kraft der Kombination gezeigt. Zwei Hormone in einem Molekül brachten Ergebnisse, wie sie Medikamente zur Gewichtsabnahme zuvor nicht erreicht hatten.
  • Es hat GIP zurück ins Spiel gebracht. Das Hormon stand lange im Schatten von GLP-1, doch Tirzepatid hat gezeigt, dass es in der Behandlung seinen Platz hat.
  • Es setzt bei mehreren Problemen zugleich an. Typ-2-Diabetes, Adipositas und bei Menschen mit Adipositas auch Schlafapnoe.
  • Es hat den Blick auf Adipositas verändert. Die Studienergebnisse haben das Verständnis von Adipositas als chronischer Erkrankung gestärkt, die sich wirksam behandeln lässt, und nicht nur als Frage der Willenskraft.
  • Es hat die Tür für weitere Medikamente geöffnet. Sein Erfolg hat die Entwicklung neuer Moleküle vorangetrieben, die mehrere hormonelle Signale kombinieren.

Häufig gestellte Fragen

Was genau ist Tirzepatid?

Ein Peptid aus 39 Aminosäuren, das zwei Darmhormone nachahmt: GIP und GLP-1. Es hilft dem Körper, den Blutzucker besser zu regulieren, und dämpft den Appetit.

Was ist der Unterschied zwischen Mounjaro und Zepbound?

Beide enthalten denselben Wirkstoff, Tirzepatid. In den USA wird Mounjaro zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt, Zepbound zur Behandlung von Adipositas und Schlafapnoe. In der Europäischen Union ist Tirzepatid unter dem Namen Mounjaro für beide Anwendungsgebiete zugelassen: Diabetes und Gewichtsregulierung.

Was ist der Unterschied zwischen Tirzepatid und Semaglutid?

Semaglutid ahmt nur ein Hormon nach, GLP-1. Tirzepatid ahmt zwei nach, GLP-1 und GIP. Im direkten Vergleich in der Studie SURMOUNT-5 führte Tirzepatid zu einer stärkeren Gewichtsabnahme (20,2 % gegenüber 13,7 %).

Warum wird Tirzepatid nur einmal pro Woche gegeben?

An das Molekül ist eine Fettsäure gekoppelt, durch die es sich im Blut an das Eiweiß Albumin bindet. Das schützt es vor schnellem Abbau, sodass es etwa fünf Tage im Körper bleibt.

Was passiert nach dem Absetzen der Behandlung?

Laut den Dreijahresdaten aus SURMOUNT-1 begannen Gewicht, Blutzucker und Blutdruck nach dem Absetzen wieder in Richtung der Ausgangswerte zu steigen. Deshalb gilt die Adipositas-Behandlung als Langzeittherapie, ähnlich wie die Behandlung von Bluthochdruck.

Welche Nebenwirkungen wurden in Studien beschrieben?

Am häufigsten waren Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit. Laut SURMOUNT-5 waren sie überwiegend leicht bis mittelschwer und traten vor allem in der Phase auf, in der die Dosis schrittweise gesteigert wurde.

Hilft Tirzepatid auch Menschen ohne Diabetes?

Ja. Sowohl SURMOUNT-1 als auch SURMOUNT-5 schlossen Menschen mit Adipositas oder Übergewicht ohne Diabetes ein. Bei Menschen mit Prädiabetes senkte Tirzepatid laut den Dreijahresdaten zudem das Risiko, an Diabetes zu erkranken, um etwa 94 %.

Ist Tirzepatid als Arzneimittel zugelassen?

Ja. In der Europäischen Union, also auch in Deutschland, ist es unter dem Namen Mounjaro zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und zur Gewichtsregulierung zugelassen. In den USA ist es als Mounjaro und Zepbound zugelassen. Es ist verschreibungspflichtig.

Was bedeutet die Kennzeichnung „Research Use Only“ bei Tirzepatid?

Auf Deutsch „nur für Forschungszwecke“. Tirzepatid mit dieser Kennzeichnung ist für die Labor- und Grundlagenforschung bestimmt. Es ist kein zugelassenes Arzneimittel und nicht zur Anwendung am Menschen vorgesehen. Die einzigen zur Behandlung zugelassenen Tirzepatid-Präparate sind verschreibungspflichtige Arzneimittel.

Warum ist ein Analysenzertifikat bei Forschungspeptiden wichtig?

Ein Analysenzertifikat (CoA) belegt, dass in der Packung tatsächlich die Substanz enthalten ist, die auf dem Etikett steht, und wie rein sie ist. Es enthält in der Regel Ergebnisse der Chromatographie (HPLC), die die Reinheit zeigt, und der Massenspektrometrie (MS), die bestätigt, dass es sich um das richtige Molekül handelt. Ohne diesen Nachweis wären Forschungsergebnisse nicht verlässlich.

Fazit

Am Anfang von Tirzepatid stand eine einfache Frage: Was wäre, wenn wir nicht nur eines der Signale nachahmen, die der Körper nach dem Essen sendet, sondern zwei zugleich? Die Antwort lieferten große klinische Studien. Menschen mit Adipositas nahmen damit im Schnitt mehr als 20 % ihres Körpergewichts ab, Menschen mit Typ-2-Diabetes verbesserten ihre Blutzuckerwerte deutlich, und bei Menschen mit Prädiabetes sank das Diabetesrisiko um etwa 94 %. Im direkten Duell schlug es Semaglutid und erhielt als erstes Medikament eine Zulassung zur Behandlung von Schlafapnoe bei Menschen mit Adipositas.

Tirzepatid hat damit verschoben, was bei der Behandlung von Adipositas und Diabetes als möglich gilt, und den Weg für eine ganz neue Generation von Medikamenten geebnet, die hormonelle Signale kombinieren.

Einen Überblick über Tirzepatid und weitere Forschungspeptide finden Sie in unserem Glossar der Forschungssubstanzen: Tirzepatid.

Quellen

  1. Eli Lilly and Company – Pressemitteilung: FDA-Zulassung von Mounjaro (Tirzepatid) bei Typ-2-Diabetes, 13. Mai 2022: investor.lilly.com
  2. Eli Lilly and Company – Pressemitteilung: FDA-Zulassung von Zepbound (Tirzepatid) zur langfristigen Gewichtsregulierung, 8. November 2023: investor.lilly.com
  3. Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) – Mounjaro, Europäischer öffentlicher Beurteilungsbericht (EPAR): ema.europa.eu
  4. Coskun T et al. Studie zur Beschreibung des Moleküls LY3298176 (Tirzepatid). Molecular Metabolism, 2018;18: molecularmetabolism.com
  5. Frías JP et al. „Tirzepatide versus Semaglutide Once Weekly in Patients with Type 2 Diabetes“ (SURPASS-2). New England Journal of Medicine, 2021.
  6. Jastreboff AM, Aronne LJ, Ahmed NN et al. „Tirzepatide Once Weekly for the Treatment of Obesity“ (SURMOUNT-1). New England Journal of Medicine, 2022;387:205–216. Zusammenfassung: acc.org
  7. Jastreboff AM, le Roux CW, Stefanski A et al. „Tirzepatide for Obesity Treatment and Diabetes Prevention“. New England Journal of Medicine, 2024. DOI: 10.1056/NEJMoa2410819. Zusammenfassung: healio.com
  8. Aronne LJ, Horn DB, le Roux CW et al. „Tirzepatide as Compared with Semaglutide for the Treatment of Obesity“ (SURMOUNT-5). New England Journal of Medicine, 2025;393(1):26–36. DOI: 10.1056/NEJMoa2416394. Zusammenfassung: acc.org
  9. Managed Healthcare Executive – FDA-Zulassung von Zepbound bei obstruktiver Schlafapnoe bei Erwachsenen mit Adipositas (Dezember 2024): managedhealthcareexecutive.com
  10. Wikipedia – Tirzepatid (Molekülstruktur, Halbwertszeit, Zulassungsüberblick): en.wikipedia.org